| Michael Bossle, Irene Leitner | |||||||||||||||
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Vorliegender Beitrag wurde aus einem Workshop-Angebot des 8. Internationalen Kongresses für Pflegepädagogik, Lernwelten 2008, entwickelt. Er beschäftigt sich mit der Verschränkung gemeinsamer Geschichte an verschiedenen Lernorten und schildert sowohl aus der Perspektive des Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim bei Linz in Oberösterreich als auch aus der Perspektive der Berufsfachschule (BFS) für Krankenpflege des Bezirks Oberpfalz in Regensburg spezifische Anliegen und pädagogische Potentiale zum Thema Pflege im Nationalsozialismus. Die Autoren zeigen, dass die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit in verschiedenen pädagogischen Settings auch für Gegenwart und Zukunft erhebliche Schnittmengen und Bedeutungen mit sich bringt. Im Mittelpunkt stehen die historisch-biographischen Zugänge, die dem Thema Lebendigkeit und vielfältige Lerneffekte abgewinnen. Daraus leiten sich im Rahmen der Gedenkstättenpädagogik Lernpotentiale für Gesundheits- und Sozialberufe, sowie historische Dimensionen pflegepädagogischer Arbeit am Beispiel der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege ab. Als Konsequenz ergeben sich Synergie-Effekte für weitere wichtige geschichtlich-pädagogische Kooperationen, die durch die gemeinsame unabänderliche geschichtliche Verbindung begründet sind: die Pädagogik bringt diese Vergangenheit in gegenwärtiges und zukünftiges Bewusstsein.
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The present contribution was developed from a workshop offer of the 8th international congress for nursing pedagogics, Lernwelten 2008. It focuses on the interconnection of collective history at different learning places and describes both from the perspective of the place for learning and remembrance, Hartheim
Castle near Linz, Upper Austria, and the vocational school for nursing Regensburg in the Upper Palatinate region the specific concerns and pedagogic potentials of the issue of nursing in National Socialism. The authors show that dealing with the past in various pedagogical settings entails considerable intersections and significances for the present and the future. The focus is put on historic-biographical approaches which offer the subject vitality and manifold learning effects. In the scope of remembrance place pedagogics, learning potentials for healthcare and nursing occupations as well as historical dimensions of nursing-pedagogical work by the example of healthcare and nursing training can be deduced from it. Synergy effects for further historic-pedagogical cooperation that are founded in the collective irrevocable historical connection are the result: pedagogics transfers this past into the present and future awareness. |
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Zitation: E-First!: Pflege im Nationalsozialismus: aus gemeinsamer Geschichte lernen – Historisch-Biographische Methode im pflegepädagogischen Kontext | |||||||||||||||
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